Mobilität

Ein wichtiger Faktor für eine faire Gesellschaft und für gesellschaftliche Teilhabe ist Mobilität. Für uns Liberale stehen alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt nebeneinander, ob als Fußgänger, Fahrradfahrer, Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) oder Autofahrer. Jeder hat das Recht, sich gefahrenfrei so fortzubewegen, wie er es für angemessen hält. Hierzu bedarf es gut ausgebauter, sicherer und barrierefreier Verkehrswege sowie reibungsloser Verkehrsflüsse.

Lichtenberg ist ein Bezirk mit vielen Hauptverkehrsadern. Als solcher wird er täglich von den Lichtenbergern auf dem Weg zur Arbeit, den Pendlern aus dem Umland und dem gewerblichen Verkehr in Richtung Innenstadt genutzt. Bereits heute sind die Hauptstrecken überlastet, weshalb die Verkehrsströme von den Hauptstraßen in die Wohngebiete ausweichen. Dies belastet die Anwohner und die Umwelt.

Die bisherigen Lösungsversuche, wie z. B. die Ausweitung von Tempo-30-Zonen auf große Straßen, helfen nicht. Stattdessen nerven sie die Menschen und machen den Bezirk für Unternehmen unattraktiver.

Im Interesse aller Verkehrsteilnehmer und der Bewohner des Bezirkes Lichtenberg wollen wir eine gleichberechtigte Unterstützung aller Verkehrsteilnehmer im öffentlichen Raum. Lichtenberg muss Standortnachteile gegenüber anderen Bezirken hinsichtlich der Mobilität abbauen. Deshalb fordern wir:

  • den weiteren Ausbau der Stadtautobahn A 100, um auch Lichtenberg anzuschließen,
  • den Bau der Ortsumgehung Malchow,
  • den Bau der Tangentialverbindung Ost, vor allem zur Entlastung der Treskowallee,
  • die Nutzung des Bahnhofs Lichtenberg für den Regionalverkehr in die Richtungen Frankfurt/Oder und Potsdam/Magdeburg bis die Arbeiten am Regionalbahnhof Ostkreuz abgeschlossen sind,
  • den Erhalt und die Sanierung des Regionalbahnhofes Karlshorst,
  • den schrittweisen barrierefreien Umbau von Bahnhöfen und öffentlichen Verkehrsmitteln,
  • die sinnvolle Schaltung der Ampelanlagen für einen gleichmäßigen Verkehrsfluss, geringere Standzeiten, weniger Emissionen und die Entlastung von Straßen,
  • den Bau von Kreisverkehren statt Ampelanlagen, wo dies möglich ist,
  • die Ausweisung von Tempo-30-Zonen nur in Wohngebieten,
  • den Stopp der politisch motivierten künstlichen Verknappung des Parkraums für Anwohner und Gewerbetreibende,
  • die Bündelung des Berufsverkehrs auf ausgebauten Verkehrsachsen,
  • das Schließen großer Lücken im Radwegenetz und die Sanierung maroder Radwege sowie
  • die Schaffung eines ausreichenden Angebotes an Abstellflächen für Fahrräder.
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