Wirtschaft und Arbeit

Lichtenberg bietet gute Voraussetzungen, die es für Unternehmen attraktiv machen sollten, in den Bezirk zu kommen. Dazu gehören vor allem die vorhandenen freien Gewerbeflächen.

Die FDP Lichtenberg will Blockadehaltungen der Verwaltung beenden, um den Weg für die Ansiedlung von neuen Arbeitsplätzen zu ebnen. Wir machen uns stark für ein Einzelhandelskonzept, welches sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Verbraucher und nicht an einer planwirtschaftlichen Machtausübung des Bezirksamtes orientiert. Die vom Bezirk in den vergangenen Jahren praktizierte wirtschaftsfeindliche Instrumentalisierung von Bebauungsplänen möchten wir beenden.

Wir setzen uns für eine effizientere und flexiblere Verwaltung ein. Verwaltungsvorschriften müssen abgebaut und die Verfahren vereinfacht werden. „E-Government“ soll die Einwohner, die Wirtschaft und die Verwaltung selbst entlasten.

Erklärtes Ziel der FDP Lichtenberg ist der Abbau von Bürokratie für Unternehmen, die Investitionen verhindert. Unternehmen müssen frei, aber in gesellschaftlicher Verantwortung wirtschaften. Dies sichert und schafft wichtige Arbeitsplätze in unserem Bezirk.

Wir werden darauf drängen, dass im Bezirk nicht länger reguläre Arbeitsplätze durch den Einsatz von Ein-Euro-Jobs und öffentlich geförderter Beschäftigung verdrängt werden. Stattdessen möchten wir eine aktive Arbeitsmarktpolitik, welche die individuellen Potenziale der Betroffenen nutzt, statt sie in oft wirkungslosen Qualifizierungsmaßnahmen zwischenzuparken. Dadurch werden die Eingliederungschancen für Arbeitsuchende in den ersten Arbeitsmarkt erhöht.

Die FDP Lichtenberg spricht sich entschieden gegen die Rekommunalisierung von Betrieben und für die Stärkung des Wettbewerbs aus. Wettbewerb – auch zwischen kommunalen und privaten Unternehmen – führt zu günstigeren Preisen für die Verbraucher. Zudem verschlingt der Rückkauf von Unternehmen Unsummen an finanziellen Mitteln, die u. a. für Bildung, Infrastruktur und Wirtschaftsförderung ausgegeben werden könnten.

Nicht allein die Neuansiedlung von Unternehmen darf im Mittelpunkt einer vernünftigen und ausgewogenen Wirtschaftspolitik stehen. Ebenso muss die Abwanderung der im Bezirk Lichtenberg ansässigen Firmen verhindert werden.

Dies wollen wir auch durch den Ausbau der A 100 sowie eine schnellere und dienstleistungsorientierte Verwaltung erreichen.

Sport ist ein wichtiger Standortfaktor für unseren Bezirk. Mit der Trabrennbahn Karlshorst, dem Sportforum Hohenschönhausen, dem Hans-Zoschke-Stadion als zweitgrößtem reinen Fußballstadion Berlins und dem deutschlandweit einmaligem Fußballmuseum verfügt der Bezirk über hervorragende Strukturen, welche in den vergangenen Jahren vom Bezirksamt jedoch stiefmütterlich behandelt worden sind. Unser Ziel ist, Lichtenberg als eines der Sportzentren der Hauptstadt weiter zu stärken. Hierfür möchten wir noch mehr Menschen für eine Mitgliedschaft und ehrenamtliches Engagement in Sportvereinen werben. Neben der offensiven Vermarktung des Sportstandortes Lichtenberg sollen insbesondere Schulen künftig enger mit den Sportvereinen im Bezirk zusammenarbeiten. Hierdurch kann einerseits dem in ein paar Jahren drohenden Nachwuchsmangel in den Sportvereinen begegnet werden, andererseits ist regelmäßige sportliche Betätigung ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsförderung. Um die Arbeit der Sportvereine und Sportstätten künftig auf ein solideres finanzielles Fundament zu stellen, möchten wir die Verknüpfung von Sport und regionaler Wirtschaft zu Zwecken des Sponsorings verstärken.
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